Unsere Einordnung
Codenames Pictures passt zu einer Runde, die gern um die Ecke denkt und darüber spricht. Die Bilder sind mehrdeutig, und genau darin liegt die Aufgabe: Ein Wort soll mehrere eigene Bilder verbinden, ohne das Team zum Attentäter zu führen.
Redaktionelle Besprechung anhand offizieller Regeln und Verlagsangaben; kein eigener Spieltest.

Was macht ihr in diesem Spiel?
Ihr bildet zwei Teams mit je mindestens zwei Personen. Pro Team kennt eine Person als Agentenchef die Codekarte. Sie gibt einen Hinweis aus einem Wort und einer Zahl, etwa für zwei Bilder. Das Team tippt nacheinander auf Bilder im 5×4-Raster. Ein eigenes Bild erlaubt einen weiteren Versuch, ein neutrales oder gegnerisches Bild beendet den Zug. Wer auf den Attentäter tippt, verliert sofort. Es gewinnt das Team, dessen Bilder zuerst alle gefunden sind.
Was macht einen Hinweis gut?
Ein Hinweis besteht aus einem einzigen Wort und einer Zahl. Je mehr eigene Bilder er abdeckt, desto schneller kommt das Team voran, desto größer ist aber auch das Risiko eines Fehlgriffs. Hinweise dürfen sich auf das Gezeigte beziehen, nicht auf Lage, Helligkeit oder Muster der Karten.
Das Team darf nach einem richtigen Treffer weiterraten und mit der Plus-eins-Regel ein früher übersehenes Bild nachholen. Es kann den Zug aber auch freiwillig beenden, wenn ein weiterer Tipp zu riskant erscheint.
Was ihr vor dem Kauf wissen solltet
HeidelBÄR nennt vier bis acht und mehr Personen, etwa 15 Minuten und ein Alter ab zehn Jahren. Die Bilder brauchen keine Lesefähigkeit, die Hinweise aber eine gemeinsame Sprache. Fremdwörter und Akzente sind laut Regel grundsätzlich nicht erlaubt, eure Gruppe kann das anders vereinbaren.
Unsere Verlagsabbildungen zeigen die englische Ausgabe. Für den Kauf ist die deutsche Ausgabe gemeint; die Neuauflage 2025 erkennt ihr an den Händlerangaben.
Dafür kommt es infrage
- Größere Runden ab vier Personen, die gern gemeinsam diskutieren
- Gruppen, die Wortspiele und Assoziationen mögen
- Ein kurzes Teamspiel für den Anfang eines Spieleabends
Eine andere Richtung
Codenames Duett
Codenames Duett nutzt dieselbe Hinweisform aus Wort und Zahl, ist aber kooperativ und schon zu zweit spielbar. Die Regel von Pictures beschreibt sogar, wie sich beide Spiele kombinieren lassen.
Vorher wissen
Hinweisgebende brauchen Zeit für gute Verbindungen; Ermittelnde sollten sie nicht drängen. Mit nur zwei oder drei Personen ist das Grundspiel nicht vorgesehen; dafür nennt die Regel die Kombination mit Codenames Duett.
Was braucht ihr – und was bleibt?
- Spielweise
- Gegeneinander
- Lesen & Sprache
- Bildkarten ohne Text; Hinweise brauchen eine gemeinsame Sprache.
- App
- Nicht erforderlich
- Erneut spielen
- Zufällige Bildauslage und eine von 60 Codekarten pro Partie.
- Material
- Bildkarten (aus einem 140er-Deck werden 20 ausgelegt), 60 Codekarten, Aufsteller, Agenten- und Zuschauerplättchen, Attentäter und Doppelagent. Kein Spielteil wird verbraucht.
- Grundspiel
- Eigenständig spielbar
Die Verlagsdauer ist eine Orientierung; Erklärung und erste Partie können länger dauern.
