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Codenames Duett oder Pictures: Was passt zu euch?

Bei Codenames entscheidet nicht nur die Frage „Wörter oder Bilder?“. Ebenso wichtig ist, ob ihr gemeinsam eine Aufgabe lösen oder in zwei Teams gegeneinander antreten möchtet. Duett und Pictures setzen diese Ideen unterschiedlich um. Wer nur die Schachtelillustration betrachtet, kann deshalb am eigentlichen Bedarf vorbeikaufen. Beginne mit eurer üblichen Runde und prüfe erst danach, welche Art von Hinweisen euch gefällt.

Fundraum Redaktion · 4 Minuten Lesezeit

Kurz beantwortet

Codenames Duett ist kooperativ und schon zu zweit spielbar. Codenames Pictures braucht zwei Teams mit mindestens je zwei Personen und arbeitet mit Bildern statt Wörtern.

Codenames DuettCodenames Pictures
Personenab 2ab 4
Verlagsdauer15 Min.15 Min.
Verlagsalterab 11ab 10
SpielweiseGemeinsamGegeneinander
AusgabeDeutsche Neuauflage 2025 mit neuen Wörtern, Artwork und InsertDeutsche Neuauflage 2025, Vertrieb HeidelBÄR Games
SpielseiteCodenames Duett ansehenCodenames Pictures ansehen

Angaben aus den offiziellen Verlagsseiten und Spielregeln der genannten Ausgaben. Preis und Verfügbarkeit bitte direkt bei Amazon prüfen.

Beginnt bei der tatsächlichen Besetzung

Meist zu zweit

Schaut zuerst auf Duett. Das gemeinsame Spiel ist hier der naheliegende Einstieg. Die unterschiedlichen geheimen Informationen beider Personen gehören zur Aufgabe.

Meist zwei Teams

Prüft Pictures. Der reguläre Teamaufbau ist für mindestens zwei Personen pro Team beschrieben. Die Rollen innerhalb der Teams sind Teil der Auswahl.

Eine mögliche Sonderregel sollte nicht der Hauptgrund sein, eine für eure Alltagsrunde unpassende Schachtel zu kaufen. Notiert deshalb die Personenzahl, die ihr tatsächlich regelmäßig erreicht, nicht die größte vorstellbare Geburtstagsrunde.

Wer möchte Hinweise geben?

Bei einer Teamrunde können sich die Vorlieben stark unterscheiden. Eine Person möchte Assoziationen formulieren, eine andere lieber über mögliche Zuordnungen diskutieren. Vereinbart einen Rollenwechsel nach der Partie, statt automatisch die wortgewandteste Person dauerhaft erklären zu lassen. So zeigt ein Probeabend, ob das Spiel zur ganzen Gruppe passt.

Für Duett ist interessant, ob beide Personen Lust auf beide Seiten der Aufgabe haben. Wer ausschließlich raten möchte, sollte diesen Wunsch vorher äußern. Eine kooperative Verpackung beseitigt den Unterschied zwischen Hinweisgeben und Deuten nicht. Beide Tätigkeiten sind reizvoll, verlangen aber unterschiedliche Entscheidungen.

Bilder sind nicht dasselbe wie sprachfrei

Pictures legt Bildmotive statt Wortkarten aus. Das verändert den Ausgangspunkt einer Assoziation; der Hinweis wird trotzdem sprachlich gegeben. Für eine mehrsprachige Runde reicht die Aussage „Da stehen keine Wörter auf den Karten“ daher nicht aus. Prüft, ob ihr eine gemeinsame Sprache für Hinweise und Diskussionen findet.

Bei Duett kann die Auswahl konkreter Wörter ein zusätzlicher Prüfpunkt sein. Ein Wort, das jemand nicht kennt, ist etwas anderes als eine überraschende Verbindung zwischen bekannten Begriffen. Trennt diese beiden Schwierigkeiten beim Ausprobieren. Sonst wird aus einem Sprachproblem vermeintlich eine Frage der Spielfähigkeit.

Der kurze Auswahlzettel

Unsere häufigste Runde
Zwei Personen oder mindestens zwei Teams?
Gewünschtes Gefühl
Gemeinsam lösen oder im Wettbewerb deuten?
Lieblingsmaterial
Begriffe lesen oder Bildmotive vergleichen?
Rollenbereitschaft
Wer möchte Hinweise formulieren, wer möchte raten?

Wenn die Antworten widersprüchlich sind, wählt nach dem häufigsten Nutzungstag. Ein Spiel für den seltenen großen Abend muss nicht eure einzige Codenames-Ausgabe werden. Umgekehrt lohnt eine zusätzliche Schachtel erst, wenn sie einen anderen Bedarf abdeckt. Regeln zum Kombinieren einzelner Ausgaben sind eine spätere Möglichkeit und kein Ersatz für diesen ersten Abgleich.

Prüft beim Kauf die Sprache der angebotenen Ausgabe, besonders bei den Wortkarten von Duett.

Quellen