fundraum.brettspiele
← Zum Spiele-Finder

Kartenspiel · AMIGO

Saboteur: Wer gräbt hier wirklich zum Gold?

Gemeinsam zum Gold graben, ohne zu wissen, wer dagegen arbeitet.

Die Ausgabe im Überblick

Spielschachtel von Saboteur, AMIGO 04900
Deutsche Ausgabe 04900 · © AMIGO Spiel + Freizeit GmbH
Personen
3–10
Verlagsdauer
30 Min.
Verlagsalter
ab 8

Deutsche Ausgabe, AMIGO-Artikel 04900

Darauf kommt es an

Verdeckte Rollen; Blockaden, Reparaturen und Verdächtigungen am Tisch.

Unsere Einordnung

Saboteur passt zu einer größeren Runde, die über Verdächtigungen reden möchte. Ihr baut gemeinsam an einem Weg, doch einige arbeiten im Geheimen dagegen. Eine unscheinbare Karte kann helfen oder den Tunnel in die falsche Richtung lenken.

Redaktionelle Besprechung anhand offizieller Regeln und Verlagsangaben; kein eigener Spieltest.

Ausgelegte Wegekarten, Aktionskarten und Goldkarten von Saboteur
Verlagsaufnahme einer Spielsituation · © AMIGO Spiel + Freizeit GmbH

Was macht ihr in diesem Spiel?

Ihr erhaltet geheim eine Rolle als Goldsucher oder Saboteur. Am Zug spielt ihr eine Wegekarte an das Wegelabyrinth an, legt eine Aktionskarte oder passt. Aktionskarten blockieren Werkzeuge, reparieren sie wieder, entfernen Wegekarten oder zeigen euch heimlich eine Zielkarte. Erreicht ein durchgehender Weg das Gold, bekommen die Goldsucher Goldkarten; sonst erhalten die Saboteure ihren Anteil. Nach drei Runden gewinnt, wer das meiste Gold gesammelt hat.

Woran erkennt man einen Saboteur?

Die Rollen bleiben bis zum Ende der Runde verdeckt. Hinweise ergeben sich nur aus dem Verhalten: Wer blockiert wen, wer legt Wege in eine Sackgasse, wer schaut eine Zielkarte an und schweigt danach? Ein Saboteur sollte laut Regel nicht zu offensichtlich vorgehen.

Auch Goldsucher entscheiden taktisch. Wer die Zielkarte mit dem Gold erreicht, erhält die gezogenen Goldkarten und wählt als Erster eine davon aus. Darum ist nicht gleichgültig, wer den letzten Weg legt.

Für welche Runde ist das Spiel gedacht?

Die Ausgabe nennt drei bis zehn Personen, etwa 30 Minuten und ein Alter ab acht Jahren. Die Zahl der Saboteure hängt laut Regel von der Personenzahl ab. In sehr kleinen Runden fehlt manchmal der verdeckte Gegner, in großen Runden steigt die Zahl der Verdächtigen.

Gespielt werden drei Runden mit neu verteilten Rollen. Wer gerade Saboteur war, kann in der nächsten Runde Goldsucher sein.

Dafür kommt es infrage

  • Eine große Runde von drei bis zehn Personen
  • Gruppen, die gern rätseln, wer im Geheimen gegen sie spielt
  • Ein Spiel mit Teamarbeit, bei der die Teams unbekannt bleiben

Eine andere Richtung

Codenames Pictures

Codenames Pictures eignet sich ebenfalls für größere Gruppen. Die Teams sind dort offen; ihr ratet Bilder anhand eines Hinweises, statt verborgene Rollen zu entlarven.

Vorher wissen

Bei drei oder vier Personen kann es vorkommen, dass kein Saboteur mitspielt. Das Spiel lebt von Verdächtigungen; wer ungern beschuldigt wird oder blufft, sollte das vorher wissen.

Was braucht ihr – und was bleibt?

Spielweise
Gegeneinander
Lesen & Sprache
Wege- und Aktionssymbole; kein fortlaufender Kartentext.
App
Nicht erforderlich
Erneut spielen
Drei Runden pro Partie mit neu verteilten Rollen und Zielkarten.
Material
44 Wegekarten, 27 Aktionskarten, 28 Goldkarten und 11 Zwergenkarten (7 Goldsucher, 4 Saboteure). Kein Spielteil wird verbraucht.
Grundspiel
Eigenständig spielbar

Die Verlagsdauer ist eine Orientierung; Erklärung und erste Partie können länger dauern.

Mit einem anderen Spiel vergleichen →

Weiter zur passenden Auswahl

Auf Pinterest merken